Mittelalterfest Schloss Liebegg 20.-22. August 2010

Nr. 1 The Company of Saynt George – Reenactment auf höchstem Niveau
Die Company of Saynt George ist eine Gruppe von Enthusiasten, die das militärische und zivile Alltagsleben einer burgundischen Artillerie-Einheit des 15. Jahrhunderts nachstellt. Neben den bewaffneten Schützen, den Handwerkern und ihren Familien, begeistert ihre lebendige Darstellung durch eine sorgfältig recherchierte und detailliert nach historischen Vorbildern gefertigte Ausrüstung. Das erworbene Fachwissen und der hohe, kompromisslose Qualitätsanspruch ermöglicht seit nunmehr zwanzig Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Museen und Institutionen in ganz Europa.
Seit ihrer Gründung in den 1980er Jahren hat die Company of Saynt George ihren Sitz in der Schweiz. Trotzdem verstehen sie sich als eine internationale Gruppe: ihre Mitglieder stammen aus über zehn europäischen Ländern. Viele von ihnen bringen einen professionell historischen Hintergrund mit, die meisten aber betreiben ihre Darstellung als aktives Hobby.
Allen Mitgliedern gemeinsam ist das Interesse an Geschichte und der Wunsch, den spätmittelalterlichen Alltag so intensiv und realistisch wie möglich nachleben und weiter vermitteln zu können.
www.companie-of-st-george.ch / contact@companie-of-st-george.ch

Nr. 2 Das Zähringervolk – Geschichte hautnah erleben
Wir treten an Mittelalterfesten, Spektakeln und überall dort auf, wo Geschichte lebendig werden soll. Wir mischen uns als Handwerker, Mägde, Knechte, Siechen, Spielleute oder Gaukler unter das Publikum und spielen Episoden aus dem mittelalterlichen Alltagsleben.
Am Mittelalterfest Schloss Liebegg sind wir aktiv in die Hoftage des Liebegger-Ritters Johannes VI. involviert, helfen diese aufgleisen und umsetzen.
Die Hoftage beinhalten: Einzüge, Audienzen, Marktgerichte, mittelalterliche Hochzeit, Aargauer Fuss bestimmen und vieler mehr.
www.kulturschloss.ch / dani.duttweiler@bluewin.ch

Nr. 3 Company Basilisk – reges Lagerleben
Die Companie Basilisk ist eine Reenactment-Gruppe. Als Reenactment bezeichnet man die historisch korrekte Nachstellung von vergangenen Ereignissen.
Wir stellen eine Basler Söldnerkompanie Ende des 15. Jahrhunderts dar. Unsere Struktur ist dementsprechend hierarchisch aufgebaut und stellt sich aus Truppengrade, Minderleuten und Hauptleuten zusammen. Unser Hauptinteresse liegt in der Vermittlung "lebendiger Geschichte" und weniger in der Nachstellung historischer Schlachten. Dabei möchten wir stets den lokalen Gegebenheiten und den Anliegen von Veranstaltern und Mitgliedern gerecht werden.
Am Mittelalterfest im Schloss Liebegg erleben Sie einerseits unser reges Lagerleben andererseits sind wir Teil des Hoftages uns sind für den Schutz des Herzogs Leopold III. von Habsburg verantwortlich.
www.schaukampf.ch / kontakt@basilike.ch

Nr. 4 Der Verein Midland – Speis und Trank
Einmal jährlich organisieren wir das Equinox, ein kleines und feines Waldfest in Steinmaur ZH.
Eine Anfrage des OK's des Mittelalterfestes Schloss Liebegg war der Auslöser, 2010 nebst dem Equinox zusammen mit den Gränichern einen weiteren Waldzauber zu veranstalten.
Zwischen dem 20.-22. August findet ihr uns nun in den Sandsteinhöhlen unmittelbar neben dem Schloss Liebegg. Wir gestalten dort die Waldlichtung nach unseren Vorstellungen um, betreiben eine Höhlentaverne, servieren Räuberschmaus-Essen und sorgen für gute Stimmung. Denn, in unserer hektischen, reizüberfluteten Zeit braucht es Momente, die das Leben in seiner Einfachheit und Ursprünglichkeit aufzeigen. Wir haben Freude an vergangenen Zeiten und schlüpfen gerne in Rollen, um wenigstens für einen Augenblick dem modernen Alltag zu entfliehen. Unsere Devise ist es, Freude am Miteinander zu haben und unvergessliche Momente zu erleben.
www.midlander.ch / info@midlander.ch

Nr. 5 Comites Feriati - treffsicher
Gegründet wurde unser Verein im Jahre des Herrn 2006 nahe Chur. Mit rund zwanzig Mitgliedern sind wir in der ganzen Schweiz auf mittelalterlichen Veranstaltungen, an Geburtstagen und Firmenessen präsent.
Am Mittelalterfest auf dem Schloss Liebegg bieten wir für Festbesucher gratis das Bogenschiessen und- Axtwerfen an. Auch beim Mittelalterwettkampf mischeln wir mit. Dort, wo tapfere Männer um Ruhm und Ehre kämpfen, und edle Frauen es ihnen nicht minder enthusiastisch nach tun.
Über einen Besuch in unserem Heerlager freuen wir uns! Und ist uns danach, dann schwingen wir vielleicht sogar gemeinsam das Tanzbein.
www.comites-feriati.ch / praesident@comites-feriati.ch

Nr. 6 Freywild – realitätsnahe Schaukämpfe
Was wir können, könnt ihr auch lernen. Und zwar an unseren Workshops, die wir am Mittelalterfest Schloss Liebegg anbieten. Hier klicken für Informationen und Anmeldung zum Workshop.
Freywild gibt’s seit 2003. Wir sind dreizehn Freunde mit sehr ausgewogenen verteilten Interessen und Fähigkeiten (technisch, handwerklich, praktisch und theoretisch). Auf der Liebegg bieten wir Workshops an, zeigen aber auch dramatische Bühnen-Schaukämpfe.
Wir stellen typischerweise Fechter des 15. Jh. dar; wir sind jedoch keine Reenactment-Gruppe und nicht auf diese Epoche festgelegt; wir versuchen uns auch an hoch- und frühmittelalterlichen Darstellungen, sowie an fantastischen Auftritten, die nicht an eine Epoche gebunden sind.
www.freywild.ch / info@freywild.ch

Nr. 7 Margaritas Ante Porcas – modisches aus
vergangenen Zeiten
Wir versuchen, bürgerliches Handwerk und Leben in den siebziger und achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts möglichst genau nachzustellen. Dabei bedienen wir uns der Techniken und Materialien, die den Menschen zu dieser Zeit zur Verfügung standen. Unsere Hauptquellen sind Bilder und Texte aus dem Schweizer und süddeutschen Raum.

Nr. 8 Der rote Hufen – unterwegs nach Strassburg um seine Geschäfte zu tätigen
Hagen von Beilstein ist als Reliquienhändler oft in zweifelhafte Geschäfte verwickelt. Deshalb ist er froh, von zu Zeit zu Zeit seinen Verkaufsort zu wechseln. Die Liebegg ist sein nächstes Ziel. Ihm folgt der Rest des roten Hufens:
Ein Söldner, der sein Schwert dem Meistbietenden in Dienst stellt, die Frau eines ordentlich verdienenden Schneiders, die Frau eines aufstrebenden Gewürzhändlers, die unerschrockene Kammerzofe sowie der Wild- und Waldhüter Hubertus etc.
Der rote Hufen ist eine bunt gemischteTruppe, die sich zum Ziel gemacht hat, das Leben einer Reisegruppe im 13. Jahrhundert möglichst detailgetreu darzustellen. Auf der Liebegg wird sie aktiv in den Hoftag miteinbezogen.
www.roter-hufen.ch.vu / tom.kueffer@saltoonline.ch

Nr. 9 Die Heimatlosen sowie Larper und Reenacter aus der Schweiz – die grossen Hilfen
Ohne das Mitwirken von vielen Freiwilligen aus der Larper- und Reenacter-Szene der Schweiz wäre die Durchführung eines solch grossen Mittelalterfestes schlicht nicht denkbar. Hier allen, die auch auf der Liebegg mit anpacken ein ganz herzliches Dankeschön!
Die Heimatlosen werden am Mittelalterfest auf dem Schloss Liebegg die Eingangskontrollen durchführen. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.
Auch Larper helfen, den Hoftag des Liebegger-Ritters Johannes VI. zum Leben zu erwecken. Wer noch mittun möchte meldet sich bei Michael Hess, hemdiving@hispeed.ch oder 079 425 53 47. Danke!

Nr. 10 Kuverum - Lehrgang Kulturvermittlung / Museumspädagogik
Studierende des Kuverum Lehrgangs Kulturvermittlung und Museumspädagogik sind aktiv ins Mittelalterfest Schloss Liebegg mit eingebunden.
Mittelalter-Quiz
Schulklassen stellen Quizfragen und stimmen die Besuchende aufs Mittelalter ein. Sie sind auf dem Marktplatz und dem Zugang zum Festgelände anzutreffen.
Spielerey auf dem Marktplatz
Mit mittelalterlichen Kegeln oder Nüssen spielen und auf dem Holzpferd reiten. Du kannst auch in mittelalterliche Kleider und Schuhe schlüpfen und erlebst die ‚Spielerey’ als Ritter oder Weyb wie anno dazumal.
Leibeigene des Liebegger-Ritters Johannes VI.
42 Schüler aus Reinach werden während dem Mittelalterfest (Samstag und Sonntag) die Leibeigenen des Liebegger-Ritter Johannes VI. mimen. Sie stellen Bauerntöchter und Handwerkersöhne mit russigen Gesichtern dar. Sie hüten Ziegen, spinnen, weben, nesteln, fechten mit Holzschwertern, übernachten zusammen mit Hühnern in einem Mittelalterzelt. Was es mit dem Federvieh der Fachlehrerin Silvia Aeschimann aus Reinach auf sich hat, Auflösung am Fest während den Hoftagen.
Die Kräuterfrau Anna aus dem Breisgau
Sie geht auf dem Festgelände umher, mit einem Korb voll Löwenzahn, Huflattich, Ringelblumen, Gewürzen und gibt den Leuten Tipps wie sie ihre Gebrechen damit lindern können.
Sagenhaft - Sagennacht
Theaterevent der 5. Klasse aus Auw. Sie spielt ihre selbstgeschriebene Sage vom Schloss Liebegg.
Wir versprechen wilde Kerle, süsse Romanzen und Magie. Sie werden erschüttert, erheitert und verzaubert sein!
Specialguest: Das Schlossgespenst Anna, geb.1318, Erbtochter von Rudolf von Glarus
Wann: Freitag, 19.08.2010 und Samstag, 20.08.2010
Zeit: ab 22.00 Uhr
Wo: Im Innenhof des Schlosses Liebegg
Projektverantwortliche:
Claudia Santini, Kuverum-Praktikantin, Susanne Portmann Lehrerin, Brigitte Brunsinger Lehrerin und Schlossgespenst
www.kuverum.ch / info@kuverum.ch

Nr. 11 Historische Anthropologie Universität Bern – die Menschen im Mittelalter
Das Beinhaus der Historischen Anthropologie ist in der Sandsteinhöhle unterhalb des Luternauturms zu finden. Dort erfahren Interessierte allerlei Wissenswertes über Skelette aus dem Mittelalter.
www.ha-mhi.unibe.ch / susi.ulrich-bochsler@mhi.unibe.ch

Nr. 12 Edith Weber – die Frau mit den Eseln aus Gränichen
Im Mittelalter hatten die Esel zwei verschiedene symbolische Bedeutungen: Dummheit und Unglauben oder Frieden, Demut und Ausdauer - oft mit dem Geschlecht des jeweiligen Esels assoziiert. Nun, geschrieben wird viel, diese drei stört es nicht, Hauptsache, am Mittelalterfest werden sie von vielen Kindern geritten und geführt.

Nr. 13 Katapult – Steinwürfe von 50 Metern und mehr
«Achtung, Schuss!», schreit ein Mann. Sekunden später zischt eine 7 Kilo schwere Eisenkugel durch die Luft. Nach rund 100 Metern fällt das Geschoss mit einem dumpfen Knall zu Boden. Abgefeuert wurde es aus einer mittelalterlichen Wurfmaschine, einem sogenannten «Trebuchet» oder «Tribok». «Die Idee, ein solches Gerät zu bauen, hatte mein Sohn Demian», sagt Jakob Minder, der mit seinem Bruder Ruedi Minder eine Schreinerei und Zimmerei in Rüedisbach bei Wynigen betreibt. Auf der Liebegg zeigen sie ihre Steinschleuder im XXL-Format. Würfe gibt’s zur geraden Stunde.
mindersc@solnet.ch

Nr. 14 Die Waschweiber von Bretten/D – auf Vereinsreise
Die Waschweiber hatten ein hartes Leben. Sie zogen mit dem Tross von Stadt zu Stadt, wuschen in kräftezehrender Arbeit den feinen Herren die Gewänder, waren von Gicht und Rheuma geplagt und wurden nur mit Naturalien für ihre Arbeit bezahlt. Solche und andere Wahrheiten wissen die Waschweiber aus Bretten / Deutschland über ihre Kolleginnen aus dem 15. Jahrhundert zu erzählen.
Eine Vereinsreise führt die zehn Frauen ans Mittelalterfest Schloss Liebegg. Ihr Programm steht fest: Waschen, tratschen und am Mittelalterwettkampf mittun. «Wir wollen es lustig haben, und uns mit Teams aus Gränichen und Umgebung in verschiedenen mittelalterlichen Disziplinen messen», betont das Vereinsmitglied Isolde Widmer. Zwei Waschweiber-Teams haben sie angemeldet. «Für einmal dürfen unsere Männer mittun», bemerkt Widmer zweideutig. Wohl wissend, dass die Waschweiber im Mittelalter nicht auf dem Heiratsmarkt zugelassen waren.

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